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14.09.2012

Mitten in Altusried – Erfolgreicher Verlauf aller fünf Informationsveranstaltungen zur Innerortsentwicklung

Nach dem gelungenen Auftakt in Muthmannshofen sind auch die weiteren Informationsveranstaltungen zur Innerortsentwicklung von „Mitten in Altusried“ erfolgreich verlaufen. In Kimratshofen, Frauenzell und Krugzell waren, neben Gemeinderäten, ebenfalls jeweils rund 50 – 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger gekommen, im Hauptort Altusried waren es rund 140.

Der Ablauf war bei allen Veranstaltungen gleich. Nach einer Einführung folgte ein Vortrag mit Bildern und Tabellen, in dem Dr. Sabine Weizenegger, Matthias Brack und Prof. Dr. Wolfgang Hauke auf allgemeine Rahmenbedingungen, die Bürgerbeteiligung, das geplante Konzept am Standort hinter dem Rathaus sowie Finanzierungsfragen eingingen. Danach bestand jeweils die Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion. Durch die Veranstaltung führten Gemeinderat und 2. Bürgermeister Hans-Jörg Dorn in Muthmannshofen, Gemeinderat Stephan Braun in Kimratshofen, die Gemeinderäte Wolfgang Krug und Bruno Küber in Frauenzell, Gemeinderat Heribert Hartmann in Krugzell und der 1. Vorsitzende des Gemeinde-Entwicklungsvereins Altusried (GEVA) Roland Wintergerst in Altusried.

 

Unterschiedlich war hingegen der Verlauf der Diskussionen in den verschiedenen Ortsteilen. Während sich in Muthmannshofen vornehmlich Befürworter der Innerortsentwicklung zu Wort gemeldet und Unterstützung für das Vorhaben angekündigt hatten, wurden von den Teilnehmern in Kimratshofen und Frauenzell viele Fragen gestellt: Von der Erbpacht über die Kaufkraft bis hin zur Verkehrssituation reichte die Palette. Die Gemeinderäte, Referenten und Bgm. Kammel konnten die Fragen zufrieden stellend beantworten, wenngleich auch Details offen bleiben mussten: etwa die Frage nach den Kosten für einen Abriss des Lebensmittelmarktes, falls ein solcher nach 25 oder 30 Jahren nötig sein sollte. In Krugzell beteiligten sich die Vertreter der Bürgerinitiative Rathausplatz-Ortsentwicklung polemisch an der Diskussion. Sie warfen den Referenten von "Mitten in Altusried" Verschleierungstaktik vor und bezeichneten gar einen Befürworter des Lebensmittelmarktes als „bezahlten Propagandisten“ von Mitten in Altusried.

 

Im Hauptort Altusried schließlich meldeten sich viele der Befürworter des Lebensmittelmarktes hinter dem Rathaus zu Wort. Die Vertreter der BI wollten sich auf dieser Veranstaltung, auch nach Bitte um einen Redebeitrag durch den Sitzungsleiter, leider nicht äußern.

 

Auf die Frage, wie es weitergehe wenn die Bürgerinitiative, die gegen die Ansiedlung des Lebensmittelmarktes hinter dem Rathaus ist, bei der Wahl gewinne, antwortete Bgm. Kammel, dass dies für längere Zeit Stillstand in der Innerortsentwicklung bedeute. Man müsse dann Alternativen suchen und ausarbeiten. Allerdings gebe es solche Alternativen für einen Markt in der vorgesehenen Größe im Ortskern nicht, so dass eine Entwicklung am Ortsrand mit allen damit einhergehenden negativen Konsequenzen wohl nicht zu vermeiden sei.

 

Die Ortsgemeinderäte wiesen in den Veranstaltungen darauf hin, dass die einzelnen Ortsteile von Altusried aufeinander angewiesen sind wenn es darum geht größere Projekte zu verwirklichen und dass auch die Ortsteile von einer gesunden Entwicklung der Gesamtgemeinde profitieren. Sie und Roland Wintergerst baten abschließend um hohe Wahlbeteiligung.


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