Weiler-Simmerberg

Kritik an möglicher Umsiedlung des Feneberg- Lebensmittelmarktes an die Obere Breite in Weiler-Simmerberg

Kritische Stimmen aus der Bevölkerung zur möglichen Umsiedlung des Feneberg-Lebensmittelmarktes an die Obere Breite Im Mittelpunkt der Bürgerversammlung der Gemeinde Weiler-Simmerberg standen zwei Themen, die unmittelbar miteinander verknüpft sind: der Bahnhof und die mögliche Neuansiedlung des Fenebergs im Baugebiet "Obere Breite" in Weiler.

Die meisten Wortmeldungen der etwa 80 Zuhörer im Kolpinghaus Weiler beschäftigten sich sehr kritisch damit, nachdem Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph zunächst zusammenfasste: Feneberg wolle seinen Standort wechseln, befinde das Bahnhofsgelände aber für zu klein und würde gerne an der Oberen Breite einen modernen Markt anbieten, . . .
„Natürlich ist das nicht der beste Standort", gab Rudolph zu. Er hätte Feneberg auch lieber an den Bahnhof gelotst, doch als die dort ansässige Firma Leuka ihre Option auf Betriebserweiterung gezogen hätte, sei diese Lösung in all ihren Varianten hinfällig geworden. . . . Das öffentliche Interesse sei insofern gegeben, weil man Feneberg als „einzigen Vollsortimenter" (Rudolph) am Ort halten wolle, um der älteren Bevölkerung eine fußläufige Versorgung zu garantieren.
Auf den Einwand Böhmers, die Fußgänger müssten die viel befahrene Alois-von-Brinz-Straße überqueren, um zur Oberen Breite zu gelangen, sagte Rudolph: „Die Straße ist ein Problem. Aber nennen Sie uns eine Alternative." Die Obere Breite sei das einzige halbwegs zentrale Grundstück, das sich in Gemeindebesitz befinde. „Wir haben nur eine Option, über die wir bestimmen können."
Altbürgermeister Heribert Riedmüller hält die Obere Breite für ungeeignet, um einen Verbrauchermarkt anzusiedeln. . . .
Aus der Versammlung heraus wurde auch die Möglichkeit erwähnt, Feneberg am bestehenden Standort in Richtung des angrenzenden Grundstücks der Familie Novy zu erweitern, die offenbar einen Teil davon verkaufen wolle.
„Der Ort blutet aus", befürchtet Optiker Ewald Albinger, wenn Feneberg an die Obere Breite umsiedle. Als Beispiel nannte er den Umzug des Textildiscounters Kik von der Hauptstraße an den Ortseingang. „Seitdem ist im Ort nichts mehr los." Die Sache Feneberg müsse man sich darum gut überlegen, mahnte er.
Anton Bader befürchtet, dass der Umzug des Lebensmittelmarktes an die Obere Breite den Wert der umliegenden Wohngrundstücke beeinträchtige.  . . .
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